Pädagogisches Konzept

Gemeinsame Erziehung – Förderung von Kindern mit und ohne Behinderungen

In unserer integrativen Einrichtung werden das Leben, das Spiel und das Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung gefördert.
Inhaltlich wird dieses durch die Richtlinien des Landschaftsverbandes vorgegeben.

Es ist wichtig die spezifischen Förderbedürfnisse zu erkennen und das Kind in seiner Entwicklung gemeinsam mit den anderen Kindern zu begleiten.

In gemeinsamen Alltag lernen die Kinder spielerisch den Umgang miteinander.

Die Kinder mit Behinderung erhalten je nach Verordnung der Kinderärzte die für ihre Entwicklung notwendigen Therapien.
So arbeiten wir intensiv mit der Frühförderstelle, den Logopäden und anderen Fachkräften zusammen.

Schon bei der Aufnahme eines Kindes findet ein ausführliches Gespräch mit den Eltern statt.

Wir bieten den Eltern die Möglichkeit während der Eingewöhnungsphase und auch in der weiteren Zeit ihr Kind in der Einrichtung zu begleiten.
Im Alltag wird die Entwicklung des Kindes dokumentiert.

Ein regelmäßiger Austausch und Hospitationen des Teams mit den Eltern und weiteren Therapeuten finden statt.

Gemeinsam mit den Eltern und weiteren Therapeuten/Ärzten wird derWechsel in die Schule begleitet. Hierbei unterstützen uns der Schulkoordinator und die jeweilige Grundschule.

Bedeutung Spiel

Die Bedeutung des kindlichen Spiels ist unbestreitbar wichtig für die ganzheitliche, gesunde Entwicklung eines jeden Kindes.
Hier sehen wir einen wesentlichen Schwerpunkt unseres pädagogischen Handelns.

Wir unterstützen das kindliche Spiel durch gezielte Schaffung von Spielräumen, Materialien und Situationen.

Wir, die Erwachsenen, treten nicht als Animateure auf, sondern sind für unsere Kinder Vermittler und Helfer und begleiten die Kinder auf ihrem Weg.

Die Kinder suchen sich ihre Spielpartner und überlegen, planen und gestalten ihr Spiel.

Im freien Spiel haben unsere Kinder die Möglichkeiten, selbständig zu handeln, Ideen zu verwirklichen, kreativ zu sein und Sozialverhalten zu erlernen. Wir bieten den Kindern in unserer Einrichtung viele Möglichkeiten zum freien Spiel.

Die Kinder dürfen sich ihre Spielfreunde, den Spielort und das Material selbst auswählen.

Zitat: „Gegen den Willen eines Menschen kann ich nicht mit ihm spielen.“ R. Reichel

Die Rolle der Erzieherin: Konflikte entstehen immer wieder, z.B. dürfen andere nicht mitspielen, die gewünschte Spielecke ist schon besetzt oder die Verwirklichung einer Idee ist schwierig.

Wir helfen den Kindern bei der Bewältigung von Konflikten und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden.

Durch unser Vorleben wollen wir den Kindern helfen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Probleme und Bedürfnisse in Worte zu fassen und Verständnis für andere zu haben.

In der Kita gibt es Regeln! Wofür? Um sich in einem Freiraum zurechtzufinden, ist es notwendig, Verhaltensregeln so zu gestalten, dass sie akzeptabel und einhaltbar sind. Diese Regeln geben dem Kind Sicherheit, sich in der Gruppe zurechtzufinden. Im partnerschaftlichen Miteinander sollen die Kinder ihren Platz in der Gruppe finden und sich angenommen fühlen.

Fotos z.B. Streit- Foto beschriften erklären was für eine Regel „Erkläre mir, und ich werde vergessen; zeige mir, und ich werde mich erinnern; beteilige mich, und ich werde verstehen.“ ( überliefert) dazu Regelplakat von den Kinder malen.